Studium an der Hochschule Niederrhein

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen über den Studiengang Lackingenieurwesen an der Hochschule Niederrhein. Zulassungsvoraussetzungen, Studieninhalte und Ansprechpartner sind hier übersichtlich und auf einen Blick zusammengestellt.

Studium in Krefeld - praxisorientiert und kurz
Der Fachbereich Chemie der Hochschule Niederrhein in Krefeld ist seit Jahrzehnten der größte Chemie-Fachbereich an Fachhochschulen in Deutschland in Bezug auf Neuanfänger, Studenten und dem zu Folge auch Absolventen.

Die Hochschule Niederrhein in Krefeld, in der Nähe von Düsseldorf und Mönchengladbach gelegen, bildet seit mehr als 80 Jahren Lackingenieure aus. Damit zählt Krefeld zu den Top-Adressen in Deutschland, wo der Nachwuchs für die Lack- und Lackrohstoffindustrie ausgebildet wird. Viele aktuelle Führungskräfte der Lack- und Farbenbranche haben ihr Studium in Krefeld absolviert.

Während des Studiums in Krefeld lernen Sie alle Facetten der Beschichtungstechnologie kennen – Chemie, Technologie der Verarbeitung und Lackierprozesse, Prüfung von Farben und Lacken, Vorbereitung der Untergründe und Korrosionsschutz.

Seit der Umstellung auf internationale Abschlüsse werden an der Hochschule Niederrhein sowohl ein Bachelor- als auch ein Masterstudiengang angeboten mit Spezialisierungen auf dem Gebiet der Beschichtungstechnologie.

Bachelor-Studiengang "Chemie-Ingenieurwesen - Lacktechnik"

Der Bachelorstudiengang Chemieingenieurwesen der Hochschule Niederrhein bietet Abiturienten und Fachoberschülern die Möglichkeit, in einem kompakten, 6-semestrigen Studiengang den Abschluss als "Bachelor of Engineering (B.Eng.)" (Technische Chemie, Textilchemie oder Lacktechnik) zu erreichen.

Die Berufsqualifizierung des Bachelors wird in vier Phasen erreicht: In der ersten Studienphase werden die Grundlagenfächer der Chemie und die entsprechenden mathematisch naturwissenschaftlichen Grundlagen gelehrt.

In der zweiten Phase wird das berufsqualifizierende Basiswissen durch die Fächer Chemische Verfahrenstechnik, Industrielle und Angewandte Chemie, Technisches Englisch und Management- und Kommunikationstechniken vermittelt. Diese Fächer bieten das nötige Know-How um im späteren Berufsalltag bestehen zu können.

Die dritte Studienphase besteht aus einem Wahlpflichtbereich, in dem die Studierenden ihr Wissen wahlweise in den Forschungsbereichen Chemische Technik, Textilchemie oder Lacktechnik vertiefen können. Durch die Wahl bestimmter Fächer aus den Forschungsschwerpunkten können die Studierenden folgende Schwerpunkte setzten.

Im Rahmen der vierten Studienphase wird die notwendige Methodik zur Lösung chemischer und vehrfahrenstechnischer Fragestellungen zunächst in einer Projektphase des 6. Semesters erprobt und bei der Anfertigung der Bachelor-Thesis angewandt.

Studienplan Bachelor

  • Mathematik
  • Physik
  • Allgemeine und analytische Chemie
  • Anorganische Chemie
  • Organische Chemie I
  • Physikalische Chemie I
  • Datenverarbeitung
  • Chemische Verfahrenstechnik I
  • Industrielle Chemie
  • Angewandte Chemie
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Management und Recht
  • Technisches Englisch

Wahlpflichtmodule im Bereich Lacktechnologie

  • Lackchemie I: Bindemittel, Lackrohstoffe
  • Lacktechnologie I: Applikationsverfahren, Lackpraktikum
  • Projekt
  • Bachelorarbeit

Master-Studiengang "Chemie-Ingenieurwesen - Lackingenieur"

Der 4-semestrige Masterstudiengang baut auf einem Bachelor-Studiengang im Fach Chemieingenieurwesen (idealerweise an der Hochschule Niederrhein) auf und beinhaltet neben fortgeschrittenen Fächern des Chemieingenieurwesens überwiegend eine Spezialisierung auf die Lacktechnologie.

Die Masterstudierenden der Vertiefung Lackingenieurwesen werden für die Entwicklung und Anwendungstechnik von Lacken, Farben und den entsprechenden Rohstoffen wie Polymeren, Pigmenten, Additiven etc. , ausgebildet. Die Kenntnisse dieser Lackrohstoffe, von Rezeptierungen, Applikationsverfahren und Beschichtungsprozessen schafft in Verbindung mit Kunstharzchemie, Bauten- und Korrosionsschutz, Mess- und Prüftechnik sowie der  Analytik der Lacke und Lackrohstoffe die Basis für seine Tätigkeit, und zwar mit seit Jahrzehnten hervorragenden Berufschancen.

Lehrinhalte, Masterarbeiten und Entwicklungsprojekte werden in enger Abstimmung mit den führenden Partnern der Lackchemie-Industrie und den wissenschaftlichen Institutionen angeboten. Zahlreiche gemeinsame Exkursionen und Teilnahme an Vortragstagungen runden das Angebot ab.

Der Studiengang schließt mit dem akademischen Grad „Master of Engineering (M.Eng.)“ ab. Die Kurzbezeichnung „Lackingenieur“ wird aber wohl weiterhin Bestand haben.

Studienplan Master

  • Physikalische Chemie II: Kolloid- und Grenzflächenchemie, angewandte physikalische Chemie und Prozessanalytik
  • Chemische Prozesskunde und Optimierung
  • Lacktechnologie II: Herstellungsverfahren, Lackprozesskunde, Applikationsverahren
  • Beschichtungstechnologie: Lachprüf- und Messtechnik, Untergründe und Vorbehandlung, Korrosions- und Bautenschutz
  • Lackchemie II: Lackrohstoffe, Formulierung
  • Lackchemie III
  • Management- und Kommunikationstechniken: Marketing, Rechnungswesen, Controlling
  • Projektmodul
  • Laborpraktikum
  • Masterarbeit

Kooperative Chemie-Ingenieurausbildung

Neben dem regulären Bachelor-Studiengang bietet die Hochschule Niederrhein auch die Möglichkeit an, im Rahmen der „Kooperativen Ingenieurausbildung“ im Fachbereich Chemie in einem 8-semestrigen Bachelor-Studiengang den Bachelor-Abschluss mit einem gewerblichen Abschluss zum Chemie- oder Lacklaboranten oder zum Chemikanten zu kombinieren.

Im Kooperativen Bachelorstudiengang „Chemieingenieurwesen“ werden Ingenieure in einer Studienzeit von 4 Jahren für Berufsfelder ausgebildet, die eine ausgeprägte chemische und technologische Ausrichtung erfordern. Auf der Basis einer fundierten mathematischen und chemischen Grundausbildung erhalten die Studierenden eine hochwertige Ingenieurausbildung mit den Vertiefungsrichtungen Technische Chemie und Lacktechnik.

Die Absolventen finden ihren Einsatz sowohl in den Betrieben und Laboratorien der chemischen Großindustrie als auch der mittelständischen chemischen und artverwandten Industrie (z. B. Lackindustrie). Entsprechend ihrer Ausbildung sind die Absolventen in der Lage, mit einer sehr breiten Palette an innovativen Produkten und leistungsfähigen Produktionsanlagen in den jeweiligen Einsatzgebieten umzugehen.

Das sollten Sie mitbringen - Zulassungsvoraussetzungen

Um das Studium in Krefeld beginnen zu können, müssen Sie eine der folgenden Zugangsvoraussetzungen erfüllen:

  • die Fachhochschulreife (Fachabitur)
  • das Abitur (allgemeine Hochschulreife) oder die fachgebundene Hochschulreife
  • die fachgebundene Fachhochschulreife, (zur Zeit wird im Rahmen von Modellversuchen versucht, auch Meister und Absolventen von Fachschulen in das Studium zu integrieren)

Das Bachelor-Studium kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden, der Masterstudiengang sowohl im WS als auch im SS. Weitere Informationen zur Bewerbung gibt es hier.

Eine sehr gute Grundlage für ein nachfolgendes Studium des Lackingenieurwesens ist unbestritten die Lacklaboranten-Ausbildung. Studierende, die noch keine spezifische Berufspraxis haben, werden im Rahmen von Projekt- und Bachelorarbeit an die Berufspraxis des Lackingenieurs herangeführt.

Noch mehr Informationen

Für weitere Informationen über das Studium zum Lackingenieur an der Hochschule Krefeld, wenden Sie sich bitte an folgende Ansprechpartner:

Hochschule Niederrhein
Fachbereich Chemie
Fachbereichssekretariat
Prof. Dr. Michael Groteklaes
Adlerstraße 32
47798 Krefeld
Raum T E38
Tel.: 0 21 51 / 822-4095
E-Mail: michael.groteklaes@hsnr.de

Allgemeine Studienberatung
Kirsten Möller Nengelken
Reinarzstraße 49
47805 Krefeld
Tel.: 0 21 51 / 822-2722
E-Mail: info@hs-niederrhein.de
www.hs-niederrhein.de