Eine heiße Sache

Pulverlacke bilden eine sehr gleichmäßige und widerstandsfähige Oberfläche aus und sind äußerst wirtschaftlich im Einsatz. Deshalb eignen sie sich für die Beschichtung von vielen Produkten, mit denen wir täglich zu tun haben, beispielsweise Autoteile, Briefkästen oder Waschmaschinen.

Nach der Applikation ist nicht zu erkennen, ob ein Gegenstand mit Pulverlack oder flüssigem Lack beschichtet wurde.

Das Objekt, das lackiert werden soll, muss geerdet werden, damit das elektrostatisch aufgeladene Pulver an ihm haftet. Nachdem das Pulver mit einem Rotationszerstäuber aufgetragen wurde, muss das Objekt je nach Lackart auf 130 bis 230 °C erhitzt werden. Bei diesen Temperaturen verschmelzen die Bestandteile des Lacks zu einer gleichmäßigen und vor allem gegenüber Chemikalien extrem widerstandsfähigen Oberfläche. Pulverlacke sind äußerst umweltschonend, weil sie keine Lösemittel enthalten und bei der Beschichtung zudem kein Abfall entsteht. Denn fast 100 Prozent des eingesetzten Materials gelangen auf das Objekt, es entsteht kein Overspray, wie beispielsweise bei der Spritzlackierung.

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