25.000 Farbtöne - aber nur einer passt

Um Kratzer oder Unfallschäden an Fahrzeugen so zu beheben, dass sie nicht mehr zu sehen sind, kommen in professionellen Lackierwerkstätten Autoreparaturlacke zum Einsatz. Mit ihrer Hilfe kann die Schönheit des Fahrzeugs und die Schutzfunktion der Karosserie komplett wiederhergestellt werden.

Das Wichtigste ist natürlich zunächst, dass die Farbe des Reparaturlacks mit der Ursprungsfarbe übereinstimmt. Angesichts der Vielzahl neuer Farbtöne, die jedes Jahr auf den Markt kommt, keine leichte Aufgabe. Insgesamt gibt es auf den Fahrzeugen auf unseren Straßen mehr als 25.000 verschiedene Farbtöne. Da Werkstätten aus Platz- und Kostengründen nicht sämtliche Farben lagern können, werden die jeweils benötigten Farbtöne aus verschiedenen Grundtönen gemischt.



Unabhängig davon, ob bei der Original-Lackierung des Autos lösemittelhaltige Lacke, Wasserbasislacke oder Pulverlacke verwendet wurden – Autoreparaturlacke müssen zu allen gängigen Systemen kompatibel sein. Durch die gesetzlichen Anforderungen der deutschen Lösemittel-Verordnung werden in naher Zukunft fast alle Werkstätten lösemittelarme Wasserbasislacke verwenden. Die Neufahrzeuge der meisten Hersteller werden ohnehin serienmäßig seit vielen Jahren mit Wasserbasislacken lackiert.

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