Kluge Köpfe für intelligente Produkte gesucht

Was macht eine Ausbildung in einem Unternehmen der Lack- und Druckfarbenindustrie eigentlich so attraktiv? Und was muss man für Voraussetzungen mitbringen, um Chancen auf einen interessanten Ausbildungsplatz zu haben?

Glänzende Perspektiven

Gut ausgebildete Fachkräfte in naturwissenschaftlich-technischen Berufen werden heute in vielen Branchen händeringend gesucht. Farben und Lacke werden immer und überall benötigt. Das sind bereits zwei interessante Aspekte, die eine Ausbidlung in der Lackindustrie als Lacklaborant/in, Chemikant/in und Produktionsfachkraft Chemie sprechen.

Beinahe alles, was von Menschenhand erschaffen wird, benötigt eine Beschichtung. Sie erhält den Wert, sorgt für ein gutes Aussehen oder ermöglicht bestimmte Funktionen. Für jeden Untergrund und Einsatzzweck gibt es spezielle Beschichtungen. Wir alle kennen Wandfarben, Autolacke oder Holzlasuren. Aber die Welt der Farben hat noch viel mehr zu bieten. CDs sind mit speziellen Lacken beschichtet, und viele moderne elektronische Geräte vom Computer bis hin zum Toaster würden ohne Lacke gar nicht funktionieren. Heute arbeiten Forscher daran, Farben und Lacke mit zusätzlichen, nützlichen Eigenschaften auszustatten, zum Beispiel kratzfeste Autolacke, antibakterielle Wandfarben oder Lacke an Fassaden und auf Dächern, mit denen sich Solarenergie gewinnen lässt. Neben der Entwicklung dieser so genannten intelligenten Lacke liegt ein weiterer Schwerpunkt in der Herstellung immer umweltschonenderer Produkte.

Kluge Köpfe für intelligente Produkte

Um diesen vielfältigen Herausforderungen gerecht werden zu können, braucht die Lack- und Druckfarbenindustrie in Deutschland motivierte und engagierte Auszubildende mit einer guten Schulbildung für die Berufe Lacklaborant/in, Chemikant/in und Produktionsfachkraft Chemie. Sie sind nach ihrer Ausbildung als qualifizierte Fachkräfte in der Lackindustrie, aber auch bei Herstellern von Rohstoffen oder entsprechenden Forschungseinrichtungen äußerst gefragte Mitarbeiter. Die Mitarbeit an der Entwicklung und Herstellung von modernen Farben, Lacken und Druckfarben ist dabei sicher eines der Highlights bei der Arbeit in einer zukunftsorientierten Branche. Das vielseitige Zusammenspiel von abwechslungsreicher Laborarbeit und handfester technischer Umsetzung macht den besonderen Reiz einer Ausbildungin einem dieser Berufe aus.

Interesse für Naturwissenschaft und Technik

Wer Spaß am Umgang mit Farbe und Interesse an chemischen und physikalischen Prozessen hat, bring die besten Voraussetzungen mit, um mit einer Ausbildung in der Lack- und Druckfarbenindustrie langfristig beruflich erfolgreich zu sein. Es leuchtet ein, dass ein gutes Farbsehvermögen eine der wichtigsten Bedingungen für die Arbeit als Lacklaborant/in ist. Im Umgang mich chemischen Stoffen ist Sorgfalt und Genauigkeit gefragt. Aber ebeno wichtig ist deine Fähigkeit, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen gut zusammenzuarbeiten. Denn Teamwork ist die Basis, um alle Maßnahmen, von der Entwicklung über die Herstellung bis zur Abfüllung erfolgreich planen und umsetzen zu können.

Zwar muss man für eine Ausbildung in einem der oben genannten Berufe laut Ausbildungsverordnung keinen bestimmten Schulabschluss mitbringen. Da die Lack- und Druckfarbenindustrie jedoch eine innovative Branche ist, erwarten die Unternehmen Abitur oder einen guten Realschulabschluss für die Ausbildung zum Lacklaboranten. Für die Ausbildungsberufe Chemikant/in und Produktionsfachkraft Chemie sollte man einen Real- oder guten Hauptschulabschluss mitbringen.

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